Fußbodenheizung im Bestandsgebäude

Zur Ausführung
Nachträglicher Einbau einer Fußbodenheizung über mehrere Räume eines Wohnhauses — Wohnbereich, Diele mit Treppenaufgang und die angrenzenden Zimmer. Verlegt wurde im Tackersystem auf Noppen- beziehungsweise Rasterdämmung: Die Dämmschicht trennt die Heizebene vom Rohboden, der Randdämmstreifen an allen Wänden nimmt die Ausdehnung des späteren Estrichs auf. Die Verlegeabstände sind bewusst nicht überall gleich — an Außenwänden und vor den großen Fensterflächen liegen die Rohre enger, damit dort, wo am meisten Wärme verloren geht, auch am meisten nachkommt. Jeder Heizkreis führt auf einen gemeinsamen Verteiler mit Durchflussmessern und ist dort mit Raum und Rohrlänge beschriftet, sodass sich die Anlage später sauber hydraulisch abgleichen und jeder Raum einzeln regeln lässt. Eine Flächenheizung arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und ist damit die ideale Grundlage, falls später einmal eine Wärmepumpe folgen soll.
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